Tue Gutes und habe Freude dran!
Ein Riesenerfolg für die Initiatoren Alard von Rohr und Alfred Weiß: Die Aids-Gala in der Deutschen Oper Berlin zählt seit Jahren zu den wichtigsten Charity-Events in Deutschland. 2.400 Gäste besuchten die festliche Operngala für die Aids-Stiftung in Berlin, die in diesem Jahr zum 14. Mal über die Bühne ging. Unter der Schirmherrschaft von Jean-Claude Juncker, dem Luxemburger Premierminister, kamen die „Notwendigen Bemerkungen zu Dramatischen Musikbeispielen“ wieder bestens bei den Besuchern an. Vicco von Bülow alias Loriot war in diesem Jahr nicht mehr im Rampenlicht, er ist jetzt Ehrenvorsitzender des Kuratoriums der Deutschen Aids-Stiftung, deren Vorsitzende seit 2004 I.H. Begum Inaara Aga Khan ist. Als neuer Moderator begeisterte Max Raabe, der bereits auch für die kommenden Veranstaltungen zugesagt hat. Standing Ovations gab es für die Protagonisten des Abends: Agnes Baltsa, Frank Grundheber, Krassimira Stoyanove oder Piotr Becala glänzten unter der Leitung des Dirigenten Lawrence Foster und dem Orchester der Deutschen Oper. Mit „Dein ist mein ganzes Herz“, das von Gästen und allen Künstlern gemeinsam gesungen wurde, endete das Geschehen auf der Bühne.
Als Spende für die Aids-Stiftung übergab Dieter Zetsche im Namen der Daimler AG einen Scheck über 100.000,- €. Schon seit Anfang der 90er Jahre engagiert sich die Daimler AG aktiv im Kampf gegen HIV und AIDS und hat weltweit Projekte und Hilfsmaßnahmen initiiert und vorangetrieben. Insgesamt kamen mehr als 4,5 Millionen Euro in diesem Jahr bei der Berliner Operngala zusammen. Mit dem Erlös kann die Deutsche Aids-Stiftung auch Hilfsprojekte fördern, die hohe Investition benötigen. Ein Teil der Gelder fließen z. B. nach Südafrika, wo Pfarrer Stefan Hippler das Hilfsprojekt „Hope Cape Town“ in Kapstadt leitet. Denn die Pandemie mit weltweit jährlich 4 Millionen Neuinfektionen lässt sich nur durch globale Anstrengungen abwehren.
Der Abend der Superlative war nach dem offiziellen Teil natürlich noch bei weitem nicht zu Ende. Denn jetzt durfte ausgelassen getanzt und gefeiert werden. Ob Nostalgisches vom Salon-Orchester oder heiße Tanzrhytmen von Winnie Appelt und Paa’pa oder Vladimir Sculers Band – die Berliner feiern eben gern und schwangen bis in die frühen Morgenstunden das Tanzbein. Schließlich musst ja auch das opulente Buffet von Willy Weiland, dem Chef des Hotels Intercontinental, wieder abgearbeitet werden.
Für eine glamouröse Vorfahrt der Stars am roten Teppich sorgte der Fahrservice von Valet Parking & More der mit Mercedes-Benz S-Klasse Fahrzeugen auf den Straßen der Hauptstadt unterwegs war. Und wer früh morgens den Heimweg antrat, war gewiss auch glücklich über eine bequeme Heimreise.
Übrigens: Am 1. Dezember ist Welt-Aids-Tag. Sollten Sie Menschen mit Sammelbüchsen begegnen, spenden Sie. Der Kampf gegen Aids geht uns alle an!


