Die goldene Quadriga – ein Preis für Vorbilder.
Seit 2003 wird die goldene Quadriga am Tag der Deutschen Einheit vom Berliner Verein Werkstatt Deutschland e.V. verliehen, deren Mitglieder angesehene deutsche Politiker, Wissenschaftler und Künstler sind.
Es werden jeweils vier Persönlichkeiten und Institutionen geehrt, die mit ihrem Handeln Wandel bewirken und Grenzen überschreiten, Mut und Verantwortlichkeit beweisen.
Beim Festakt am 3. Oktober in der Komischen Oper wurden die diesjährigen Preisträger geehrt: Boris Tadic (Präsident der Republik Serbien), für seinen Mut der Beharrlichkeit, die seine Bemühungen um die europäische Integration Serbiens honoriert.
Der Franziskanerpater Eckart Höfling, der sich seit über dreißig Jahren um die Jugendlichen in Rio de Janeiro verdient gemacht hat. Sein Laudator Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier hob besonders hervor, dass er mit seiner Arbeit eine Heimat der Nächstenliebe geschaffen hat.
Peter Gabriel wurde als Anwalt der Menschenrechte geehrt. Als Mitbegründer des Internetportals „Witness“ habe der Rockmusiker mit dem „Youtube der Menschenrechte“ neue Maßstäbe gesetzt.
Für seinen Beitrag zur „Mission der Aufklärung“ ehrte die Jury das Internet-Lexikon Wikipedia, das sich einen uralten Traum der Menschheit verwirkliche: das Wissen der Welt an einem Ort zusammeln. Jimmy Wales, der Gründer von Wikipedia, erhielt seinen Preis von David Weinberger von der Harvard University, Boston.
Die Bedeutung dieses hochkarätigen Preises lässt auch ein Blick in die Gästeliste ablesen: So kamen u.a. Bundeskanzler a.D. Gerhard Schröder, die Schauspielerin Iris Berben, Friede Springer mit dem stellvertretenden Chefredakteur der Welt, Ulf Poschardt sowie Berlinale-Chef Dieter Kosslick zur Preisverleihung.
Den Fahrdienst für Preisträger, Laudatoren und die hochkarätigen Gäste übernahm Valet Parking & More mit Audi A8.


