Best Buddies
In Deutschland als gemeinnütziger Verein organisiert, setzt Best Buddies den Schwerpunkt auf die Förderung von Freundschaften zwischen Menschen mit geistiger Behinderung und nicht Behinderten. Durch ganz selbstverständlichen, unkomplizierten Umgang miteinander gewinnen die Teilnehmer ein besseres Verständnis für Menschen mit geistiger Behinderung und die Menschen mit geistiger Behinderung einen Zugang zur Welt der Anderen, die ihnen so oft verschlossen bleibt. Das Ziel von Best Buddies ist es, eine Welt der Integration ohne Mauern zu erschaffen.
Best Buddies basiert auf einer natürlich entstehenden Freundschaft. Es geht also nicht um Pflege oder Betreuung, sondern um soziale Kontakte.
Doch wie kommt es dazu? Interessenten, ob mit oder ohne eine geistige Behinderung werden Mitglieder bei Best Buddies Deutschland e. V. und füllen dazu ein persönliches Profil aus. Auf Basis dieses Profils und eines persönlichen Interviews mit einem Mitarbeiter von Best Buddies lernen wir alle Teilnehmer kennen und können so zwei Teilnehmer, die in einem ähnlichen Alter sind, das gleiche Geschlecht und die gleichen Interessen haben, zu einem ersten gemeinsamen Treffen einladen. Ein Mitarbeiter von Best Buddies ist bei diesem ersten Treffen dabei. Stimmt die Chemie zwischen beiden Teilnehmern, kann auf dieser Basis eine Freundschaft wachsen.
Wenn ein Mensch mit einer geistigen Behinderung bei Best Buddies teilnimmt und ein "Buddy" wird, unternimmt er mit seinem "Peer Buddy" all das, was man mit jedem anderen Freund unternehmen würde, wie z.B. ins Kino gehen, Shopping, Essen gehen oder Fußball spielen. Das hilft dabei, ein größeres Verständnis für Menschen mit einer geistigen Behinderung in der Öffentlichkeit zu schaffen. Jedes Buddy-Paar sollte sich mindest zwei Mal pro Monat treffen, um gemeinsam etwas zu unternehmen.
Die Mitgliedschaft bei Best Buddies Deutschland e. V. ist für alle Teilnehmer kostenlos!