Peter Boenisch
"Einen amerikanischen Freund fragte ich: Warum klappt bei uns eigentlich das Valet Parking nicht?
Autoschlüssel abgeben, Parken lassen, Dollar geben.
Der Ami grinste: Ihr würdet beim Doorman doch lieber eure Frau abgeben als euren Autoschlüssel."

Peter Boenisch
Journalist
Seit 1959 war Peter Boenisch im Axel-Springer-Verlag tätig und wurde 1961 Chefredakteur der Bild-Zeitung. Er leitete zudem die Redaktion der Bild am Sonntag und der Welt.
Nach beratenden Tätigkeiten im Bundeswahlkampf für den CDU-Politiker Helmut Kohl wurde Peter Boenisch 1983 zum Staatssekretär ernannt. Zudem war er bis 1985 Leiter des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung und Regierungssprecher der Bundesregierung.
Zurückgekehrt in die Pressebranche arbeitete Boenisch zunächst als Geschäftsführer für den Burda-Verlag, kehrte aber bald zum Axel-Springer-Verlag zurück, für den er vorwiegend Kolumnen schrieb. Am 11. Juli 2003 wurde Boenisch mit dem Großen Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland für „außerordentliche Verdienste um die Freiheit der Medien“ und besonderen Einsatz um die deutsch-russischen Beziehungen ausgezeichnet.
Peter Boenisch verstarb im Sommer 2005.
Er wurde von Helmut Kohl als „ein streitbarer und streitbereiter Kritiker“ geehrt. Gerhard Schröder lobte ihn als „einen wahrhaft unabhängigen Kopf", der sich zeitlebens von niemandem habe vereinnahmen lassen.
